#SichInformieren

Wir bieten Ihnen wissenschaftliche, akademische, populärwissenschaftliche, bewährte und bestätigte Inhalte.

Wovon
reden wir?

Wenn wir über das Verbot von Pestiziden sprechen, sprechen wir nur über synthetische Pestizide. Synthetische Pestizide sind für eine Vielzahl von Krankheiten und Krebsarten verantwortlich, aber auch für das Verschwinden von Insekten, Mikroorganismen, Pflanzensorten, hormonellen Veränderungen und vielen anderen Problemen.

Argumental
für ein JA
für das Leben.

Ist es möglich, auf synthetische Pestizide zu verzichten?

Es gibt keine unüberwindbaren technischen Hindernisse oder inakzeptablen Erträge, die uns daran hindern, bis 2030 in der Schweiz auf synthetische Pflanzenschutzmittel zu verzichten.

Die besondere Topologie der Schweiz, eines Berg- und Weidelandes, hat die technische Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft, die sich vor allem der Tier-, Milch- und Futtermittelproduktion widmet, tief geprägt. Der relativ geringe Grad der Selbstversorgung mit pflanzlicher Nahrung (37%) steht in direktem Zusammenhang damit. Braucht die Schweiz unter diesen Bedingungen wirklich synthetische Pestizide, da sie weiß, dass ein grosser Teil ihres Territoriums (70%), die Grasländer, sie nicht die meiste Zeit benutzt.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche (UAA) im ökologischen Landbau macht bereits 14,4% der gesamten UAA aus. Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Anbau in Bezug auf die Kulturarten. Die gesamte konventionelle landwirtschaftliche Produktion ist im ökologischen Landbau vertreten, vom Getreide über Kartoffeln und Gemüse bis hin zu Obstbäumen. Die Durchschnittserträge sind im Durchschnitt nur 20% niedriger.

Unter diesen Bedingungen gibt es keine unüberwindbaren technischen Hindernisse oder unannehmbaren Erträge, die uns daran hindern, innerhalb der von der Initiative vorgesehenen 10-Jahres-Frist auf synthetische Pestizide in der Schweiz zu verzichten.

Worum geht es bei Glyphosat?

Glyphosat ist das am weitesten verbreitete Pestizid der Welt. Es ist ein Herbizid. Es beseitigt Unkraut. Es besteht aus einem Inhaltsstoff, Glyphosat, sowie Hilfsstoffen, die es bis zu 1000 mal giftiger machen.

Laut einer im Jahr 2019 veröffentlichten Studie ist es im Blut und Urin von Menschen in einer durchschnittlichen Konzentration von 0,16 bis 73,5 μg/L zu finden, einschließlich Messungen, die zuvor von unabhängigen Forschungseinrichtungen veröffentlicht wurden.

Was sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft?

Es ist möglich, Geld zu sparen, indem man lokal produzierte Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs ohne synthetische Pestizide bevorzugt und gleichzeitig Abfälle und Treibhausgasemissionen begrenzt.

Eine nachhaltige Ernährung mit saisonalen, lokalen, gesunden und umweltfreundlichen Produkten kann Ihnen Geld sparen.

Dies zeigt die Studie, die 2017 von der Fédération Romande des Consommateurs (FRC) im Auftrag der Direction générale de l'environnement (DGE) des Staates Genf durchgeführt wurde.

Durch den Vergleich der durchschnittlichen Körbe aus den 6 in der Schweiz beobachteten Standarddiäten (Schweizer Durchschnitt, Vegetarier, Ovo-Lacto-Vegetarier, Flexodieb, Fleischfresser und FOODprints®*), Die Studie zeigt, dass der Wechsel von der auf der Grundlage von Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) berechneten durchschnittlichen Schweizer Ernährung zu einer von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen FOODprints®-Diät ohne synthetische Pestizide Geld spart, die Treibhausgasemissionen reduziert und die Gesundheit fördert.

Welche Auswirkungen hat das auf die Gesundheit von Kindern?

Synthetische Pestizide sind Gifte, die in unserer Ernährung vorkommen.

Diese künstlich hergestellten chemischen Moleküle werden hergestellt, um lebende Organismen zu töten, die als schädlich gelten. Sie greifen ihre Vitalfunktionen wie Nerven- oder Hormonsignalisation, Zellatmung, Zellteilung oder Proteinsynthese an. Das Problem ist, dass der Mensch viele dieser biochemischen Mechanismen teilt. Es gibt keine 36 Möglichkeiten, ein Nervensystem aufzubauen!
Ein Pestizid kann potentiell giftig für Organismen sein, die es nicht angreift.

Wissenschaftliche, unabhängige, verifizierte und veröffentlichte Studien haben gezeigt, dass eine chronische Exposition gegenüber bestimmten Pestiziden negative gesundheitliche Auswirkungen hat, selbst bei sehr niedrigen Konzentrationen.

Einige seltene Krankheiten sind weit verbreitet:

  • Aufmerksamkeitsdefizit bei Kindern (6-7% in Europa)
  • Nahrungsmittelallergien / Unverträglichkeiten
  • Verminderte Fruchtbarkeit (1 von 3 Paaren in der Schweiz).
  • Einige hormonabhängige Krebsarten
  • Autismus
  • Asthma
  • Parkinson-Krankheit
  • Frühe Pubertät und Genitalveränderungen

Die Registrierungsstellen, die den Einsatz dieser Pestizide zugelassen haben, haben die langfristigen Auswirkungen bei sehr niedrigen Konzentrationen nicht berücksichtigt. Darüber hinaus sind sie regelmäßig gezwungen, ihre Entscheidungen zu überdenken, und müssen sich von dem Markt zurückziehen, den sie zunächst, manchmal jahrzehntelang, zugelassen haben. Einige dieser synthetischen Pestizide bauen sich nicht ab und verschmutzen Wasser, Nahrung und Luft noch Jahrzehnte, nachdem sie verboten wurden.

Die größten Sorgen bereiten heute die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen der Pestizidexposition, einschließlich niedriger Expositionsdosen.

Machen Sie eine Spende 100% der Spenden werden für die Kampagne gespendet

Diese Website verwendet Cookies, um das ordnungsgemäße Funktionieren zu gewährleisten. Mit dem Fortfahren des Browsens erklären Sie sich mit unserer Datenpolitik einverstanden.