#LebenstattGift

Initiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide"

Schliessen Sie sich uns an: Sagen Sie Ja zum Leben und Nein zum Gift!

Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» will die Wirtschaft und die Landwirtschaft von ihrer Abhängigkeit von giftigen Substanzen befreien und auf diese Weise die Biodiversität und die Gesundheit schützen. Damit dieser Paradigmenwechsel umgesetzt werden kann, braucht es Ihre Unterstützung.

Die Initiative

Unsere Initiative, die aus einer Bürgerbewegung hervorgegangen ist, will der gesamten Bevölkerung eine gesunde Umwelt und gesunde Nahrungsmittel bieten. Dieses Ziel lässt sich ganz einfach erreichen: Das Stimmvolk kann unserer Initiative im Jahr 2020 zustimmen und damit verbieten, dass wir weiterhin von synthetischen Pestiziden vergiftet werden.

Synthetische Pestizide umfassen alle Pestizide, ausser Biopestiziden.

Ein Biopestizid ist ein Pflanzenschutzmittel auf der Basis von lebenden Organismen oder von Substanzen natürlichen Ursprungs. Biopestizide sind im biologischen Landbau erlaubt.

Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» betrifft die synthetischen Pestizide, die für Pflanzen eingesetzt werden (Pflanzenschutzmittel). Dies schliesst Biozide aus, etwa synthetische Produkte zur Oberflächenreinigung.

Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» respektiert die Verordnung zum ökologischen Landbau.


Artikel 11

Unsere Prioritäten

Wirtschaft

Diese Initiative wird es möglich machen, sich von der Abhängigkeit von synthetischen Pestiziden zu befreien. Es ist eine Übergangsfrist von zehn Jahren vorgesehen, damit sich die Forschung und alle Wirtschaftssektoren anpassen, innovativ aktiv werden und auf nachhaltige Weise investieren können. Diese Loslösung von der agrochemischen Industrie ist mit der Chance verbunden, die Investitionen in die Landwirtschaft und Forschung neu auszurichten.

Wirtschaft

Gesundheit

Synthetische Pestizide sind Gifte. Bei vielen dieser Substanzen ist erwiesen, dass sie einen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben. Heute werden einzelne Substanzen verboten oder es werden Rückstandshöchstmengen festgelegt. Dies fördert jedoch nur eine Politik, in der die eine Substanz durch eine andere ersetzt wird. Viel besser für die Gesundheit ist es, ganz auf synthetische Pestizide zu verzichten. Damit liessen sich auch zahlreiche reglementarische Vorschriften vereinfachen und die Bevölkerung würde diesen Giften nicht mehr ausgesetzt.

Gesundheit

Biodiversität

Umwelt, Flora und Fauna leiden enorm unter der Verwendung von synthetischen Pestiziden. Die Zahl der Insekten geht dramatisch zurück, Wasserläufe werden vergiftet und Wälder belastet, Fische sind massenhaft von Veränderungen ihrer Geschlechtsorgane betroffen, ganze Bienenkolonien sterben weg … Es gibt eine Fülle von wissenschaftlich belegten Folgen. Diese Initiative ermöglicht es, den massiven Einwirkungen von Pestiziden ein Ende zu setzen, und fördert die Biodiversität.

Biodiversität

Landwirtschaft

Landwirtinnen und Landwirte sind nicht Opfer dieser Initiative. Vielmehr sind sie unsere Partnerinnen und Partner, die den angestrebten Paradigmenwechsel unterstützen. Sie haben zehn Jahre Zeit, um auf sicherere Anbaumethoden umzusteigen und sich von ihrer Abhängigkeit von synthetischen Pestiziden zu befreien. Dank ihnen erhält die gesamte Bevölkerung und nicht nur die Schicht mit den höchsten Einkommen Zugang zu gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln.

Landwirtschaft

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